Umfrage zu Maskenmuffeln: Journalisten sehen eigene Verantwortung

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Umfrage zu Maskenmuffeln: Journalisten sehen eigene Verantwortung

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Kommentare (15)

  1. Verantwortung sehen …
    Verantwortung haben …
    Verantwortung übernehmen …
    Verantwortung tragen …
    schöne Studie …
    dranbleiben …

  2. Birgit Heinrich says:

    Hallo Herr Gebauer,
    ich freue mich sehr über Ihre Umfrage wie überhaupt Ihre Beschäftigung mit dem Thema, war ich doch anfangs eine der wenigen, die in ihrem Berliner Kiez und bei der Arbeit in der Notbetreuung einer Schule Maske trug. (Als ehemalige Journalistin sehe ich auch Ihre saubere und umfangreiche Recherche und die katastrophalen Auswirkungen dieser gutgemeinten Lügen auf die Glaubwürdigkeit.) Kommentare reichten von “Nützt doch nüscht, sagen Kekulé und Drosten” bis “Haben Sie denn solche Angst?” (von meiner Vorgesetzten). Mein gesunder Menschenverstand wie der respektvolle Blick nach Asien rieten mir dennoch, eine Maske zu tragen. Ich habe auch eine von der Schneiderin geschickt bekommen, die mein Hochzeitskleid genäht hat…(meinen Ehemann habe ich über Gleichklang kennengelernt, und unsere Beziehung bewährt sich auch in dieser Zeit.)
    Bleiben Sie dran! Und danke auch für die Beziehungstips!

    1. Vielen Dank für diesen Zuspruch und Sie tun sicher gut daran, eine Maske zu tragen, wie hoffentlich auch Ihr Ehemann!

      1. Birgit Heinrich says:

        Na klar, auch dabei sind wir uns einig! Ich denke manchmal wie anstrengend es wäre, würden wir grundsätzlich anders über so wichtige Dinge denken…

  3. Andreas Niem says:

    Oben heißt es:
    “Westeuropäer tragen kaum Masken, viele Asiaten schon”

    Der Grund dafür könnte hier zu finden sein:

    Bundesregierung schickt weitere Hilfslieferung nach China
    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-02/coronavirus-china-deutschland-hilfslieferung-bundesregierung-epidemie-desinfektionsmittel-schutzkleidung

    Außenminister Maas zur zweiten Lieferung von Hilfsgütern an China zur Bekämpfung der Corona-Epidemie
    https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/maas-hilfsgueter-coronavirus/2307756

    “Die zweite Hilfslieferung umfasst Schutzmaterial des Deutschen Roten Kreuzes an das Rote Kreuz Wuhan, persönliche Schutzausrüstung und Sprühgeräte für Desinfektionsmittel der Firma Scholz-Recycling GmbH für das Chinesische Rote Kreuz Chongqing, Schutzkleidung und Desinfektionsmittel der Firma Beiersdorf sowie Schutzanzüge der sächsischen Staatskanzlei (DRK Sachsen). Bei der Rückführung deutscher Staatsangehöriger aus Wuhan mit einem Flugzeug der Luftwaffe wurden am 01.02.2020 insgesamt 5,4 Tonnen Verbrauchsmaterial nach China gebracht (Schutzanzüge, Gummistiefel, Handschuhe, Masken, Schutzbrillen, OP-Hauben, Handschuhe sowie Spenden der Firma Beiersdorf).”

    Und bei uns heißt es:

    Tausende Ärzte und Pflegekräfte mit Coronavirus infiziert
    https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-aerzte-pfleger-ansteckung-1.4865774

    “Leider fehle aber derzeit Material zum Schutz der Beschäftigten, Patienten und Bewohner. Der Nachschub auf den Märkten sei nicht mehr gewährleistet, deswegen müsse man in Berlin nun neue Wege gehen. Die Berliner Krankenhausgesellschaft forderte deshalb Freiwillige auf, Textilmasken zu produzieren. “Aufgerufen sind Handwerker und Handwerksbetriebe, Unternehmen, Werkstätten und sonstige Einrichtungen, in denen Schneidertätigkeiten professionell erbracht werden”, hieß es in einer Pressemitteilung. Dazu gab es einen Link zu einer Nähanleitung.”

    1. Nein, die Lieferungen waren extrem gering und umgekehrt hat China bei weitem mehr zurückgeliefert. Es liegt daran, dass wir alles auf die private Karte setzen und der Staat einfach nicht bereit ist, eine Maskenfabrik in Betrieb zu nehmen. Stattdessen werden Kommissionen eingerichtet, um mit der Privatwirtschaft über langfristige Abnahmegarantien zu verhandeln, bisher ohne Ergebnis.

  4. Christine Tischer says:

    Hallo Herr Gebauer,
    danke für die Umfrage und die Beleuchtung der “strategischen” Berichterstattung aus psychologischer Sicht.
    Ich habe den Verdacht, dass die Medien auch beim Thema Klimakrise größtenteils von stratigischen Überlegungen geleitet werden, statt von ihrer Verantwortung für sorgfältig recherchierte Information. Dabei ist es möglich auch über Krisen, die Menschen in Angst versetzen können, so zu berichten, dass Lösungsmöglichkeiten zumindest angedeutet werden, damit LeserInnen und HörerInnen nicht mit den bedrückenden Tatsachen allein gelassen werden.

    1. Ich halte die strategische Berichterstattung für einen großen Fehler und bin überzeugt, dass diese letztlich Lösungen blockiert. Dadurch wachsen am Ende Angst und Misstrauen.

  5. Alex Lampel says:

    Hallo alle Interessierten!
    Vielleicht kann jemand das Folgende ´mal kommentieren:
    Es muss einen logischen Grund geben für die Maskierung der Gesamtbevölerung Deutschlands, denn hätte Politik/Regierung nur die Virus-Träger/Infizierten/Geheilten zum Tragen der FFPII-Masken verpflichtet, wäre die Eindämmung nahezu vollkommen gewesen. Beim Durchrechnen der aufzuwendenden finanziellen Mittel für die Testung der dann nachträglich nicht-mehr-Virus-verbreitende, wäre die og. Methode volkwirtschaftlich auch nicht so schlecht! Seid herzlich aus S.H. gegrüßt!!!!
    Welcher o.g. Grund könnte es sein?????????

    1. Man weiß nicht, wer infiziert ist, die Dunkelziffer ist das Mehrfache. Der Nobelpreisträger Paul Romer hat allerdings vorgerechnet, dass das 14 tägliche Testen der gesamten Bevölkerung der USA mit 100 Milliarden Dollar pro Jahr nach wie vor viel billiger wäre als die gegenwärtigen Maßnahmen. Dadurch könnte die Epidemie zum Erliegen gebracht werden. Unsere Gesellschaft hat sich aber entmachtet, weder kann die Regierung Schutzmasken produzieren noch ist man zur Testung bereit.

      1. Alex Lampel says:

        Ntürlich weiß “man” wer infiziert ist und war!!! Sämtliche ehemaligen und jetzigen Patientendaten liegen vor und die Einfachheit der obigen Idee ist so bestechend, dass nur der Zeitfaktor eine Rolle spielt und das damit verbundene Totschlag-Argument der “Dunkelziffer” kann wisseschaftlich nur eine verschwindend geringe Rolle spielen! Machen ist das Stichwort!

  6. Aebischer Lars says:

    Ich wohne in der Schweiz und habe erst vor 2 Wochen 10 Stück bekommen in der Apotheke. Und jetzt wenn welche da sind, sind die schnell weg. An Anfang wurden die Masken und Desinfikationsmittel reihenweise in den Spizälern geklaut und das in Bern. Ich empfinde Bern eher als Dprf als als Stadt. Daher war ich sehr schockiert dass man sogar für vorgesehene Operationsmaterial die sachen klaut.
    Wann ich Unterwegs war, nicht zu Stosszeiten im Bus hat man wirklich genügend Abstand halten können. Wenn aber wieder mehr wird muss ich meine Maske mehrmals verwenden. Bis zu 8 Stunden könne ich Sie tragen erklärte mir die Apothekerin und mehrmals gebräuchlich.

    So ist es doch ein Witz Masken zu tragen, den bei jeder Berührung kontaminiere ich sie ja. Und wenn Sie zu klein ist wie beim Coiffeur rutschte die mir in die Augen und Kinnpartie war Sie weg, also nach unten ziehen. Aber so bin ich mit meinen Händen am Bart und Gesicht, dass man ungewaschen nicht anfassen soll.
    Hinzu kommt ich durfte Bart schneiden und in Deutschland nicht. Auch musste ich nicht Haare waschen.

    Es ist einfach lustig solche verschiedenen Regeln. Ich denke es ist keine Masken Pflicht weil wir zu wenig hatten ooder noch schlimmer die beim Deutschen Zoll blieben weil wir nich EU Land sind. Ich fand dass sehr Diskriminierend, gerade zu diesen Zeiten zu Politisieren.
    Es ist mir auch Aufgefallen dass das ganze EU nicht funktioniert hatte, jedes Land schaut für sich und hat eigene Regeln konzipiert. Ich kenne mich zuwenig mit den ganzem Recht aus, aber auf einmal heisst in jedem Land wir und nicht Europa.
    Gerade auch für EU Pärchen die sich nicht sehen dürfen ist es hart.
    Ferien im eigenen Land ja gut und recht, aber wenn der Schatz nicht in der Nähe ist ist es nicht schön sondern traurig und einige werden Depressiv davon.

    Meine Schlussfolgerung keine Maskenpflicht für die Schweiz, weil wir keine hatten und jetzt zuwenige haben.
    Für Menschen mit wenig Geld gehen sie ins Geld -.80 rappen. 100Stück 80. Franken ist schon viel wenn man zur Risikogruppe gehört die Hilfe vom Staat bekommen.
    Hygiene Handschuhe gibts auch fast keine mehr.

    Also wie soll man dann Masken und Handschuhe anziehen wenn keine zu kaufen sind

    1. Bei jeder Berührung würden Sie ohne Maske direkt ihren Mund und Nase kontaminieren, das ist schlimmer. Sie können Masken ohne weiteres mit reinem Alkohol einsprühen und wiederverwenden. Das tun die Menschen in Asien auch. Sie sollten sich vor dem Tragen der Maske die Hände waschen oder alkoholhaltiges Geld verwenden. Nach dem Abnehmen der Maske diese mit Alkohol einsprühen (kann man in kleiner Parfümflasche immer mit sich tragen) und danach wieder die Hände waschen oder Alkoholgel verwenden. Eine Stoffmaske ist wesentlich besser als keine Maske und sie können Sie sich aus Geschirrtüchern herstellen, das hält Viren besonders gut fern. Natürlich ist es ein Versagen der Gesellschaft und der Politik, dass nicht einfach für jeden genug Atemschutzmasken vorhanden sind. Dann wäre diese Epidemie schnell vorbei, wenn es mit Händewaschen kombiniert wird.

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