Umfrage: Corona-Verschwörer glauben öfter an das Böse

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Umfrage: Corona-Verschwörer glauben öfter an das Böse

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Kommentare (2)

  1. Marina says:

    “Die […] kausalen Einflussketten konnten durch Erst: diese Befragung nicht ermittelt werden, was auch nicht ihr Ziel war.”
    und gleich danach:
    ” esoterische Glaubensinhalte allgemein keinen Risikofaktor für die Bejahung von Verschwörungs-Theorien darstellen, aber der spezifische esoterische Glaube an böse Mächte tatsächlich ein Risikofaktor für eine durch Fakten schwer korrigierbare Weltsicht ist”
    Ein Risikofaktor ist ein kausaler Einfluss, also alles bla, bla.
    Darüber hinaus erzeugen ihre impliziten Prämissen eine Petitio Principii, was jede ihrer Schlussfolgerungen ad absurdum führt.
    Wenn wollen sie mit diesem Quatsch beeindrucken?

    1. Sie haben klug geschrieben, nur leider den Artikel dann doch nicht ganz richtig gelesen und sind damit einem Fehlschluss unterlegen. Ich zitiere noch einmal, damit Sie dies schneller nachvollziehen können:

      “Die Untersuchung erlaubt keine Kausalschlüsse. … Psychologisch ist aber anzunehmen, dass….”

      Was ist also geschehen?

      Es wird ausdrücklich gesagt, dass die Umfrage die kausalen Faktoren nicht untersuchte, dass aber aus psychologischer Sicht dennoch Annahmen getroffen werden im Sinne einer Interpretation, wobei der Abschnitt auch als Titel explizit “Interpretation” lautet. Das Resümee stützt sich auf die Interpretation der Daten, nicht ausschließlich auf die Daten, das Ergebnis der Interpretation wird als Resümee dargestellt.

      Bei Umfragen sind das eine die reinen Daten, die andere Ebene ist die der Interpretation, die in diesem Fall psychologische Plausibilitäten berücksichtigt.

      Das ist übrigens bei sehr vielen Daten so (meistens sogar), dass die Interpretation über die reinen Daten hinausgeht. Um es deutlicher zu machen, habe ich aber in Ihrem zitierten Satz das “ist” durch ein “sein mag” ersetzt, was der inhaltlichen Aussage des Artikels gerechter wird und Missverständnisse zwischen “was ergibt sich direkt aus den Daten” und “was ergibt sich aus der Interpretation” reduzieren mag.

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