Lockerungen in Zeiten von Virusmutanten – wieso unterbleibt der Lernprozess?

Sie sind hier:
/
/
Lockerungen in Zeiten von Virusmutanten – wieso unterbleibt der Lernprozess?

Geschrieben von

Kommentare (2)

  1. Rolf Möller says:

    . . . eine wichtige Frage scheint mir zu sein, warum findet man solche Meldungen über alternative Ansätze nicht in der Mainstreampresse:
    Zitat Deutsche Ärztezeitung:
    Ivermectin: Glühende Verfechter und rationale Skeptiker

    Lange war es zumindest in Europa verhältnismäßig ruhig geworden um Ivermectin als potentenzielles COVID-19-Therapeutikum. Nun rumort es gewaltig, nachdem ein US-Gremium im Dezember die Ergebnisse einer umfassenden Metaanalyse vorgelegt hat. Das Ergebnis ist ein flammendes Plädoyer für den breiteren Einsatz des antiparasitären Arzneimittels, dem hochwirksame antivirale und entzündungshemmende Eigenschaften gegen SARS-CoV-2 und COVID-19 zugeschrieben werden.

    weiteres Zitat aus der DAZ:
    “. . . dass Ivermectin die Viruslast signifikant verringern kann. Außerdem soll es die Übertragung und Entwicklung von COVID-19 bei Infizierten eindämmen und bei Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Ausprägung der Krankheit die Genesung beschleunigen und eine Verschlechterung verhindern, wenn es früh nach Symptomeintritt verabreicht wird. Bei schwer Erkrankten soll es die Hospitalisierung vermeiden helfen und die Sterblichkeit bei kritisch kranken Patienten mit COVID-19 und in Regionen mit hohen Infektionsraten auch die Fallsterblichkeit vermindern. Das Sicherheitsprofil gilt überdies als vorteilhaft und es liegen umfassende Anwendungserfahrungen über fast 40 Jahre vor. Last, but not least ist Ivermectin preiswert und deswegen auch für ärmere Länder eine realistische Option, die allerorten greifbar ist.”
    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2021/01/11/ivermectin-gluehende-verfechter-und-rationale-skeptiker

    Ergänzend noch ein blogartikel zur landesweiten Verwendung in Indien https://tkp.at/2021/01/23/indien-entwickelt-covid-behandlungskit-fuer-weniger-als-3-dollar-pro-person-mit-wirksamen-ivermectin/

    1. Es gibt eine ganze Reihe an bereits vorab veröffentlichten Studien zum Ivermectin und google ist auch voll. Dort finde ich auch eine ganze Reihe von Artikeln in der sogenannten “Mainstream-Presse”, zu der ja auch die hier zitierte Deutsche Apotheker Zeitung gehört. Es gibt positive und negative Befunde, wobei die Studienqualität meines Wissens insgesamt gering und einige Schlüsse spekulativ sind. Ein Überblick kann auch hier nachgelesen werden: https://rebelem.com/covid-19-update-ivermectin/ Quasi ein Wundermittel ist es sicher nicht, denn es wird in Brasilien sehr weiträumig angewandt und die Todeszahlen sind trotzdem hoch. Wenn es wirksam ist, wird es wohl sicher nur ein Bestandteil unter mehreren sein und keineswegs die Pandemie quasi “lösen” können. Richtig ist natürlich, dass es wünschenswert wäre, wenn noch intensiver nach preiswerten Behandlungsmöglichkeiten gesucht würde. Hierfür müssen insbesondere auch staatliche Mittel zur Verfügung gestellt werden, es ist wohl so, dass private Firmen nur echtes Interesse an Medikamenten haben, die sich für sie letztlich finanziell lohnen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code