Ausgangssperre jetzt: Anders als in Süd-Korea und Singapur geht es in Europa nicht ohne

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Ausgangssperre jetzt: Anders als in Süd-Korea und Singapur geht es in Europa nicht ohne

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Kommentare (14)

  1. Sehr geehrter Herr Gebauer,

    sehr herzlichen Dank für ihre sehr durchdachten, erhellenden Beiträge! Danke für Ihren Einsatz und für das, was Sie für die Gesellschaft tun!

    Zu Ihrem Vorschlag zum Online-Sex kann man unterschiedlicher Meinung sein.
    Das hier hörte ich heute und dabei dachte ich an Ihren Vorschlag:
    https://www.youtube.com/watch?v=s7PjZ6gb-uQ

    Und diese Geschichte möchte ich auch dazu erzählen:

    Als Gott der Herr die Steine erschuf, da machte er Milliarden Kieselsteine und wenige Edelsteine. Die Kieselsteine waren staubig und lichtlos. Die Edelsteine leuchteten hell.
    Der Herr sprach: Es ist leicht ein Kieselstein zu sein, aber schwer als Edelstein zu leuchten.
    Franz wurde gefragt: Willst du ein Kieselstein sein oder ein Edelstein?
    Franz wählte.
    Preisfrage: Wie hat Franz wohl gewählt?

    Liebe Grüße und alles Gute

    1. Ich sehe diese Frage ersteinmal nur vor dem Hintergrund der Frage, wie kann riskantes, Infektionen bedingendes Sexualverhalten in seiner Wahrscheinlichkeit reduziert werden. Dafür scheint mir Online ein guter Weg für die, die sich wßünsche und annehmen können.

  2. Karmen Klisara says:

    Ich kann das nicht mehr lesen und nicht mehr hören, vielleicht bin ich-zentriert! Es geht mir sehr auf die Nerven! Ich vertrage meinen Wohnraum nicht und habe Chronische Borreliose, bin elektrosensibel glauben Sie dass interessiert irgend jemand da draußen,da stirbt man langsam! Wir werden stattdessen in die Psychoecke gesteckt usw. Genauso mit der chemischen Sensitivität. Das Virus wurde irgendwo gezüchtet, deshalb langweilt mich die ganze Scheiße langsam! Das ist mit Borreliose genauso.

    1. Solange es keine Ausgangssperre gibt, würde ich Ihnen raten, in den Wald zu gehen. Auch könnten Sie Meditation lernen, damit lassen sich auch viele körperliche Wahrnehmungen und Phänomene positiv beeinflussen.

    2. Julia says:

      Hallo Karmen,
      ich bin ebenfalls elektrosensibel und von MCS betroffen und wohne in einer Großstadt. Mir hat die Firma memon mit ihrem Memon Stecker sehr geholfen. Seither kann ich ohne Probleme in meiner Mietwohnung leben, sämtliche W-Lan Netze der Nachbarn sowie Funkmasten & Co. sind neutralisiert. Nur zur Info. Ich verkaufe die Teile nicht, erzähle aber gerne davon, wenn ich höre, dass jemand anderes ebenfalls so Probleme mit Elektrosmog hat. 😉
      Alles Gute
      Julia

      1. Wobei ich trotz alledem nicht sehen, dass diese von Ihnen beschriebenen Phänomene etwas adaran ändern, dass wir uns nun räumlich voneinander distanzieren müssen, um eine Ansteckung mit dem neuen Coronavirus zu vermeiden.

  3. Norbert says:

    Was mir hier leider überhaupt nicht gefällt, ist der erhobene Zeigefinger und diese “Allwissenheit” aus der Ferne und der Retroperspektive.

    Gerade das Beispiel “Absage von Fasching” wurde hier – also fern von Kambodscha schon sehr gut gekontert, wenn nicht sogar zerlegt: nehmen wir die Hochburgen Köln und Düsseldorf – Karnevals- und nicht Corona-Hochburgen. Hunderttausende waren auf den Straßen. Natürlich aus heutiger Sicht ein No Go! Wäre Fasching abgesagt worden, wären mit Sicherheit einige hundert stattdessen für ein langes Wochenende zum Skifahren verreist – herzlichen Glückwunsch! Gerade aus Südtirol und Ischgl kam die ganz große Welle…

    Politiker, Virologen, Menschen wie “Du und ich” geben gerade Ihr Bestes und viele agieren mit enormer Weitsicht und auch Menschlichkeit!
    Mit dem Bashing bestimmter Gruppen ist keinem geholfen und mit Klugscheißerei ebensowenig.

    An dem Punkt empfehle ich, das eigene Ego einfach mal hinten an zu stellen und sich bewusst zu machen in welcher Rolle und aus welcher Distanz “man” (also im Speziellen der Autor des Blogs”) gerade agiert – nämlich aus einer ganz extremen Komfortzone!

    Das Bewusstwerden dieser Komfortzone könnte ein wunderbarer Ansatz für demütige Stille für ein paar Tage sein.

    Wir haben schon 80 Millionen Fußball-Bundesträger und ungefähr genauso viele Corona-Fachleute – und sind wir doch mal ehrlich: die meisten von uns haben von einer Pandemie, von Viren, von Wirtschaftskrisen noch weniger Ahnung als von Fußball.

    Wie sagt man so schön: “Ratschläge sind auch Schläge”. Gönnen Sie dem (hohen) Ross doch etwas Pause. Danke!

    1. Ich sehe das Kontern nicht, es reicht, wenn ein Cluster entstanden ist. Ich denke, Demut kann auch bedeuten, von denen zu lernen, die mit SARS Viren Erfahrngen haben und die dies Problem im Vergleich zu Europa viel schneller unter Kontrolle zu bekommen scheinen. Als Zeigefinder ist das gar nicht gemeint. Das asiatische Land Buthan hat nach nur einem Fall das ganze Land geschlossen und es scheintwirksam zu sein. Auch Vietnam scheint Cluster sehr gut kontrollieren zu können. Ich glaube, wir dürfen diese Erfahrungen nicht ausblenden.

      1. Richard Krassnitzer says:

        Ich denke nicht, dass es im Artikel um Bashing geht. Europa war leider unvorbereitet, das ist Fakt. Ich persönlich aber auch. Habe die Situation in China von Beginn an mitverfolgt und war der Meinung “China bekommt das schnell in den Griff, zu uns kommt das nicht, ist ja weit weg”.

        Wo stehen wir heute?
        Europa ist das Epizentrum – Manche Regierungen haben schnell reagiert, andere langsamer. Bei uns gibt es rigorose Ausgangsbeschränkungen. Vor Monaten, wenn mich jemand bzgl. so einem Szenario gefragt hätte. Undenkbar.

        1. Ja das wäre wohl für jeden undenkbar gewesen. Leider war die Wahrscheinlichkeit mit dem massiven Ausbruch in China hoch, dass es zu uns kommen würde. Ich denke, wir müssen daraus lernen und künftig sofort reagieren.

      2. Norbert says:

        Echt jetzt? Sie übertragen Buthan auf mittel- und südeuropäische Demokratien?! Respekt…

        1. Dies Problem ist international und enorm, auch in Demokratien sollten nicht Teile der Bevölkerung sterben, weil das Medizinsystem zusammenbricht. Ich würde da keinen Unterschied zwischen den Systemen machen. Es geht um den Gesundheitsschutz der Bevölkerung.

  4. Auth says:

    Hallo Herr Dr. Gebauer,

    in den letzten Jahren gab es so gut wie immer eine Grippe-Welle, bei der Tausende Menschen gestorben sind.
    Mir ist bislang nie aufgefallen, daß Sie (oder auch andere) in der Vergangenheit sich dazu öffentlich geäußert hätten.

    Das macht Sie(und auch andere) daher in meinen Augen nur bedingt glaubwürdig, wenn es um Fragen von Ethik oder Moral geht.

    Ob Masken wirklich helfen, die Infektionszahlen einzudämmen, dürfte davon abhängen, welche Maßnahmen man
    sonst noch trifft. Denn was nützt es, eine Maske zu tragen, wenn man mit den Händen eine Türklinke anfasst
    oder sonstige Flächen und sich danach mit den Händen ins Gesicht (Augenschleimhäute) fasst.
    Wirbt man also für Masken, sollte man auch gleichzeitig dafür werben, sich oft die Hände zu desinfizieren, etc, etc.
    Auch das Tragen von Schutzbrillen gehört unter Umständen dazu (Schleimhäute->Augen).

    Was Ihre Kritik an sogenannten Coronaparties anbetrifft, mag diese in der konkreten Situation eventuell berechtigt sein,
    mehr aber auch nicht.

    Denn der Grundgedanke ist meiner Ansicht nach durchaus überlegenswert. Denn höchstwahrscheinlich ist man nach einer
    überstandenen Infektion immun und kann dann nicht mehr erkranken und auch andere nicht mehr anstecken.
    Vor diesem Hintergrund gibt es z.B. in den Niederlanden eine Diskussion, die Risikogruppen zu isolieren und ansonsten die
    Menschen die Krankheit durchmachen zu lassen.

    Denn eines darf man nicht vergessen, das Coronavirus kann immer wieder auftauchen, will man jedesmal die gesamte Gesellschaft
    in Quarantäne stecken bzw. restriktive Maßnahmen ergreifen, die ernorme wirtschaftliche Schäden zur Folge haben?

    1. Ihr Vergleich zur Grippe ist unzutreffend. Auch die Grippe führt zu einer Anspannung der Gesundheitssysteme, aber nicht zu einem Zusammenbruch, wie in Italien oder Spanien. Es scheint mir leider, dass Sie bei weitem den Ernst der Situation unterschätzen. Es wird demnächst keine normale Gesundheitsversorgung mehr geben.

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