AstraZeneca: Regieren in Europa bereits die Querdenker?

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AstraZeneca: Regieren in Europa bereits die Querdenker?

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Kommentare (4)

  1. Die Querdenker sind aufgewachte, selbstdenkende , spirituellorientierte Menschen, die bereits 34% der Weltbefoelkerung presentieren.Ein aufgewachter Mensch laest sich nicht von den korupten Mainstreammedien beeinfluessen, sonder sucht nach unabhaenige informationsquelen.
    Ich gehoere auch dazu , aber als Mitglied von Gleichklang auch, frage ich mich : warum eine Platform fuer spyrituellentwickelte Leute, die auf die Suche nach einen Partner sind, wird von so einen Mensch gefuehrt ( Guido Gebauer), der en Meinung ueber Covid Vacsine alles andere ist als Ansicht einer spyritueller Mensch.Ich frage mich weiter: warum seine Firma in Camboja stzt?Hat dass nicht mit Steuer zu tun? Noch ein Grung, mein Mitgliedschaft bei Gleichklang zu ueberdenken.

    1. Genau hier zeigt sich das Problem:

      Anhänger*innen der sogenannten Querdenker erfinden ihre eigenen Fakten, die sie dann meinen, dadurch bestätigen zu können, dass sie sich gegenseitig verlinken.

      Zu der Thematik “Spiritualität und Coronaleugnung” haben wir bei Gleichklang eine Umfrage durchgeführt, deren Ergebnisse in diesem Blog-Artikel hier nachgelesen werden können: Umfrage: Corona-Verschwörer glauben öfter an das Böse

      Ich finde das Ergebnis hochinteressant und auch plausibel:

      Es sind gar nicht allgemeine Menschen mit spirituellen Denkweisen, die sich bei den Querdenkern verfangen, es sind spezifisch Menschen, die stark an das Böse glauben.

      Der Glaube an das Böse mag Ausdruck sein einer eigenen paranoiden Struktur, wo das Böse letztlich überall gesehen wird und wo Korrekturen schwer möglich sind.

      Auch Ihr Kommentar verweist auf so eine paranoide Struktur, die übrigens – diese Anmerkung sei mir erlaubt – auch in ihrem aggressiv-persönlichen Bezug alles andere als freundlich, zugewandt, liebevoll oder sozial-verträglich wirkt. Auf mich macht Ihr Kommentar schon einen durchaus bösartigen Eindruck.

      Derweil sind soeben sehr erfreuliche neue Studienergebnisse zu Astrazeneka bekannt geworden, die sich auf eine große Stichprobe in verschiedenen Ländern bezieht:

      – die Impfung schützt zu 100 % vor schweren Verläufen mit Krankenhausaufenthalt und Tod.

      – es kam zu keinem Auftreten von Sinusvenenthrombosen in der geimpften Gruppe.

  2. SimSaw says:

    Bis vor ein paar Wochen hätte ich Ihnen noch heftiger widersprochen, aber inzwischen stimme ich Ihnen in großem Umfang zu.

    Den damaligen kurzzeitigen Impfstoppp fand ich richtig, um die Lage zu untersuchen. Die war nämlich gar nicht mal so übersichtlich. Beim Blogger Fefe waren ein paar Leserbriefe zu dem Thema, hier verlinke ich mal einen: https://blog.fefe.de/?ts=9eae4e6a

    Bei Auffälligkeiten mal einen kurzen Stopp machen und genauer hinsehen und dann entscheiden, ist in jedem Beruf übliches Tagesgeschäft. Dass die Corona-Leugner und -Verharmloser daraus nun eine Affäre machen, ist bedauerlich, sollte meines Erachtens aber mit juristischen Mitteln gelöst werden. Die Impfstoffhersteller sollten jeden Impfleugner vor Gericht zerren und auf Schadensersatz verklagen. Der Prozess soll fair sein und beide Seiten ihre Argumente und Beweise vortragen können (was ich mir recht lustig vorstelle, wenn der Impfkritiker mit drei Facebook-Bildchen kommt und der Impfstoffhersteller mit einem 200-Seiten-Wälzer-Gutachten). Anschließend wird dann jeder Prozess auf YouTube veröffentlicht, sodass sich jeder umfassend ein Bild zum Thema Impfen machen kann.

    Ebenso würde ich eine Verschärfung des Strafrechts befürworten ähnlich wie beim Leugnen oder Verharmlosen des Holocausts. Ich hätte nicht gedacht, dass ich diese Postion einmal vertreten würde, denn früher dachte ich eigentlich, dass Holocaustleugnung und -verharmlosung nicht strafbewehrt sein sollten, weil sich doch ruhig jeder als Idiot outen soll, der möchte und unsere Gesellschaft das doch aushalten müsste. Allerdings habe ich durch die Corona-Pandemie gemerkt, wie viel Macht diese Verschwörungsmythen haben und wie viele das mit runterzieht. Daher sollte die Verbreitung von gesundheitsschädlichen Informationen im Pandemiezeitalter ebenfalls strafrechtlich verfolgt werden.

    Was nun aber mit AstraZeneca gemacht wurde, schlägt dem Fass den Boden aus. Wegen einer (nun nach Untersuchung festgestellter) Wahrscheinlichkeit von Thrombosen von etwa 0,001 % (!) wird der Impfstoff nur noch über 60jährigen verabreicht! Meine Mutter, die bei der Erstimpfung AstraZeneca bekam, bekommt nun bei der Zweitimpfung BioNTech oder Moderna. Happy Pansching!

    Ich habe den Eindruck, der Staat hat nur Angst davor, dass er in den wenigen Fällen von Impfschäden eine Entschädigung zahlen muss. Das finde ich so was von daneben, denn ich sehe es hier auch wie Sie: Der Impfstoff hat eine hohe Wirksamkeit, ist sogar einer derjenigen wenigen, die gegen die gefährliche Doppelmutante hilft, die sich gerade in Indien ausbreitet. Ich würde mich gerne jederzeit mit AstraZeneca impfen lassen.

    In Ihrem Artikel haben Sie AstraZeneca leider immer falsch geschrieben. Allgemein haben Ihre Artikel hin und wieder grammatikalische und orthographische Probleme, was ich sehr schade, weil ich diese inhatlich sehr gut finde. Nur leider kann man diese so nicht verlinken, weil diese dann von den Leuten nicht ernst genommen werden. Vielleicht könnten Sie vor der Veröffentlichung den Text durch Word schicken. Würden Sie denn Hilfe beim Korrekturlesen annehmen?

    1. Ich glaube, dass wir eine Verschärfung des Strafrechtes nicht brauchen. Wir bräuchten eine Regulierung der sozialen Netzwerke mit weitaus verbessert durchsetzbaren zivilrechtlichen Ansprüchen. Wenn gegen die entsprechenden Falschbehauptungen besser zivilrechtlich vorgegangen werden könnte, würden diese nach meiner Einschätzung erheblich an Verbreitung und Gewicht verlieren.

      Allerdings verstoßen eine Reihe von Querdenkern ja bereits gegen Gesetze und manche haben sich sogar bereits abgesetzt. Wünschenswert wäre hier eine bessere Umsetzung des Strafrechts. Das würde nach meiner Einschätzung reichen.

      Ich teile Ihr Entsetzen über den Einfluss der Verschwörungsgeschichten in einer Zeit, wo dieser Einfluss über Leben und Tod entscheiden und ganze Gesellschaften in die Katastrophe treiben kann.

      Sie haben übrigens völlig Recht mit den Tipp- und Orthographiefehlern. Dafür bin ich quasi bekannt, in meiner privaten Korrespondenz noch viel mehr.

      Ich schreibe sehr viel, meistens mehrere Sachen gleichzeitig und habe wenig Zeit. Beim Durchlesen überlese ich dann Fehler schnell.

      Ich selbst bin zwar tatsächlich fast nur auf Inhalte und wenig auf Formen orientiert, jedoch führt das sicherlich dazu, dass sich einige abschrecken lassen bzw. die Inhalte wegen der Form nicht mehr ernst nehmen. Deshalb bemühe ich mich auch ständig, dies zu verbessern 🙂

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